Ausgangspunkt meiner künstlerischen Arbeit ist das Beobachten alles Lebendigen und Rätselhaften – oft mit Hilfe meiner Kamera. Von dort aus suche ich nach Verfahren, das Unbegreifliche zum Ausdruck zu bringen: jenes, das Erstaunen, Erschrecken oder Euphorie auslöst.
Das Unprätentiöse übt dabei eine besondere Anziehungskraft auf mich aus – gerade weil es sich in Brüche und Widersprüche verwickeln lässt und so zum Anstoß für künstlerische Prozesse wird. Meine Arbeiten sollen stimulieren und Assoziationen wecken, die zuvor nicht da waren – wie ein Hineinrufen in die Welt, in Erwartung eines Reflexes oder einer Spiegelung.
Kunst zu schaffen ist meine Möglichkeit, Beziehungen zu unserem Lebensraum zu reflektieren: subtil ironisch, manchmal voller Trauer, mitunter ausgesucht poetisch. Holzschnitt, Aquarell, Skulptur, Fotografie, Film, Performance und Installation haben ich als Medium dafür ausprobiert.